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# Liebemeineslebens.

Du bist so wunderschön. Dein makelloser Körper, deine weiche Haut, die meine berührt. Wie du riechst und dich bewegst. Ich lege meine Hände auf deine Haut und streichel einfach nur über diese. Du bist so unfassbar warm, fühlst dich so gut an. Wenn du mich küsst vergesse ich fast zu atmen und ganz langsam werden wir Eins. Du berührst meine Haut am ganzen Körper und ich berühre deine. So wunderschön. Noch nie habe ich mich so wohl und geborgen gefühlt.
13.12.13 00:22


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"Ach, vergiss es", seufzte ich.
"Das tue ich gerne", erwiderte er ernst. "Ich mach gar nichts mit Susi. Ich habe auch nichts mit ihr oder sonst wem gemacht, seitdem ich mein Gedächtnis verloren habe. Und willst du auch wissen, warum?"
"Ja", antwortete ich mit einem Mal unsicher, Champion wirkte so entschlossen.
"Weil ich tief in mir glaube, dass wir gemeinsam glücklich werden können. Und mit <wir> meine ich auch dich. Aber du stehst dir immer selbst im weg, weil du nach dem Perfekten suchst. Nach dem perfekten Paradies, nach dem perfekten Stier, der ich ganz offensichtlich nicht bin..."
"Offensichtlich...", sagte ich mit einem Bisschen Rest-Widerspenstigkeit.
"Nicht das Gute ist der Feind vom Besseren. Sondern das Bessere vom Guten."
Irgendwie mochte ich es nicht, wenn er so schlau daherredete. Und dann wieder doch.
"Wenn man immer nur nach dem Besten strebt, genießt man nicht das Gute, das man hat."
Das machte Sinn.
"Gib uns eine Chance", bat er mich jetzt. Innig. Durchdringend.
Völlig verwirrt sah ich von ihm weg, der Frachtvogel flog jetzt über den Riesenhügeln, auf denen Schnee lag. Sicherlich hätte ich den schrecklichen Zusammenhang dieser weißen gigantischen Hügel mit meinem Traum erkannt, wenn ich nicht so durcheinander gewesen  wäre. Ich sah zu den anderen: Hilde hatte das Glück gefunden, Radieschen trug es immer schon in ihrem Herzen, Giacomo hatte zumindest eine Idee, wie er wieder glücklich werden könnte, Susi würde es wohl werden, wenn sie endlich wahres Selbstbewusstsein fand. Warum war es bei den anderen einfacher zu sehen, was sie brauchten, um glücklich zu sein? Und Champion ... Champion rang mit mir um sein Glück. Ernst und aufrichtig. Er war auf dieser Reise erwachsen geworden.
Wann, bei Hurlo, war denn das genau geschehen?
In all jenen Augenblicken, so die Antwort darauf, in denen er Rührendes oder Wahres gesagt hatte. Oder etwas Mutiges getan. Als er zum Beispiel unserer toten Herde gedachte, als er Boss widersprach, als er sich in New York auf Old Dog stürzte oder als er Verantwortung für die Herde übernahm und ganz allein die Wachen überrannte, damit wir uns nicht deren Knallstäben aussetzen mussten.
Augenblicke, die ich alle nicht richtig gewürdigt hatte.
Vielleicht wurde es Zeit, dass ich auch langsam mal erwachsen wurde.
Doch dazu bekam ich keine Gelegenheit...

20.12.13 11:30


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