probably the same
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# Days are too long sometimes.

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn euch alles durch die Finger zu gleiten scheint? Wenn ihr denkt, dass euch keiner sieht? Keiner hört? Niemand euch versteht? Wenn alles irgendwie keinen Sinn mehr macht, wenn da nur noch diese Dunkelheit ist. Wenn ihr morgens aufwacht und euch nicht bewegen könnt, weil ihr wie paralysiert seid, wenn ihr dann liegen bleiben wollt, für immer. Einfach nur atmet. Wenn bei der kleinsten Bemerkung, bei einem falschen Wort, einer falschen Bewegung alles in euch explodiert. Diese Wut, diese unglaubliche Wut. Sie frisst euch von innen auf, lässt keinen Platz für etwas anderes. Ihr könnt nicht lächeln, nicht einmal, um den Schein zu wahren. Ihr steht dann irgendwie so neben euch und niemand kann daran etwas ändern, besonders nicht ihr selbst. Die Welt bricht einfach so über euch zusammen, ihr habt gar keine Worte dafür und trotzdem rast es in eurem Kopf. Gedanken, überall, zu schnell, um sie zu fassen. Und dann werdet ihr wieder wütend. Aber gleichzeitig ist euch auch alles egal, ihr wollt einfach nur eure Ruhe haben. Ihr redet dann nicht mehr, existiert nur noch. Eure Freunde, die Familie, Kollegen, Kommilitonen, alle erzählen euch von ihren Tagen, machen Witze, sind gut drauf und ihr sitzt irgendwie so dazwischen. Fühlt euch fehl am Platz, als würdet ihr eigentlich nicht dazu gehören, als könntet ihr genauso gut woanders sein, es würde sowieso niemand merken. Und wenn euch dann jemand fragt, wie es läuft, schnürt sich eure Kehle zu, ihr merkt, wie zu viel Luft rein und zu wenig raus will, wie ihr langsam zu ersticken droht. Dann brennen eure Augen plötzlich und ihr wollt einfach nur weg, schreien, irgendwas kaputt schlagen. Aber das geht nicht, weil auch dazu fehlt die Energie. Keine Energie, keine Kraft mehr. Alles was ihr machen könnt, ist euch um Kopf und Kragen reden, ihr könnt nur versuchen eure eigenen Ausreden zu glauben, euch einzureden, es wäre alles gut, dass ihr das schon hinbekommt. Aber das tut ihr nicht. Und dann denkt ihr daran, dass da draußen tausende andere Menschen existieren, nein, sogar Millionen, denen es schlechter geht, als euch. Aber eigentlich geht es euch am schlechtesten, nur sieht es niemand, weil niemand euch versteht, weil niemand es nachvollziehen kann. Und dann rasen eure Gedanken wieder, ihr seid ganz alleine auf diesem riesigen Planeten, unter Billionen von Menschen. Ganz allein, mit dieser Wut, mit dem Gefühl nicht wichtig zu sein. Mit all euren Problemen, die euch zu erdrücken scheinen. Die ein Ausmaß angenommen haben, dass ihr keinen Platz mehr für euch selbst seht. Dass ihr einfach nur aufhören wollt, mit allem, mit dem Hier und Jetzt. Aber selbst dazu fehlt die Energie.

16.11.19 01:02


# Afterlife.

Will you love me when my heartbeat stops?
When my heatbeat stops, will you stay mine?
Will you promise me you'll search for us?
Will you find me afterlife?
For better or for worse,
will death be our last kiss, my love?
Will you promise me you'll search for us?
Will you find me afterlife?

4.11.19 00:08


# Asylum of Love.

E: 'Or who knows, maybe my last letter upset her.'
G: 'Why? What did you say?'
E: 'Only that she had me chained up in an insane asylum of love."

- Emily and George, Dickinson

3.11.19 17:55


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