probably the same
# done.


 
Ich kenne diese Phasen. Schon als Kind hatte ich diese Schübe. Monate lang war alles gut, alles okay, alles, wie in einer rosaroten Blase. Dann kam das Tief, alles war schlecht und schlimm und grausam und kacke und das Leben hatte keinen Sinn. Für wie lange? Fünf, sechs, sieben, machmal zehn, elf oder zwölf Tage, bevor ich wieder in meine Blase durfte.
Aber jetzt ist das anders. Die Phasen zwischen dem Schlechten, dem Dunklen, werden immer kürzer und kürzer. Es gibt Tage, da geht es mir gut, alles ist wunderbar, es gibt Tage, da bin ich einfach nur durch, fertig, müde. Müde. Ständig bin ich müde. Und dann gibt es Tage, da ist es beides. Abwechselnd. Mir geht es gut, dann schlecht, dann gut. Jemand sagt etwas, ich rieche etwas, ich höre etwas, sehe etwas, jemand fragt mich etwas und meine Welt bricht zusammen, es wird dunkel, kalt, warm, laut, leise, eng, viel zu eng. Ich werde dann nervös, unkonzentriert, abwesend, jede Bewegung tut dann weh.
Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, wie ich Menschen dann begegnen soll, wie ich mir begegnen soll. Wie soll ich mit all dieser Wut umgehen? Wüten. Wütend und müde. Das bin ich immer.
Ich merke, wie ich innerlich zerbreche, zu ausgelaugt bin, zu fertig, zu durch. Ich weiß nicht, wie lange ich das nocht kann.

3.6.20 00:03
 
Letzte Einträge: # it's okay., # friend., # was ich an mir hasse., # pain., # feel something., # lonely.


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